„Wir möchten eine AZAV-Zulassung beantragen.“ Mit diesem Satz beginnen viele unserer Erstgespräche.
Die eigentliche Frage lautet für uns jedoch nicht: „Wie schnell können wir mit der Zertifizierung beginnen?“ Sondern: „Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrem Unternehmen?“
Denn genau diese Antwort entscheidet darüber, welcher Weg für Ihr Unternehmen der richtige ist.
Was möchten Sie mit der Zulassung erreichen?
Viele Unternehmen beschäftigen sich bereits intensiv mit der AZAVAZAV = Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung Hierbei handelt es sich um eine Verordnung, welche die Voraussetzungen und das Verfahren zur Akkreditierung von fachkundigen Stellen und zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung – AZAV) regelt. Es handelt sich um eine… Mehr, bevor sie Kontakt zu uns aufnehmen. Sie haben sich informiert, erste Unterlagen zusammengestellt oder bereits Angebote eingeholt.
Was häufig noch fehlt, ist der Blick auf das große Ganze.
Eine erfolgreiche AZAV-Zulassung beginnt nicht mit einem Qualitätsmanagement-Handbuch oder einer Checkliste. Sie beginnt mit Ihrem Unternehmen.
Deshalb sprechen wir im ersten Gespräch zunächst über Ihre Ziele:
- Welche Bildungsangebote möchten Sie künftig anbieten?
- Welche Zielgruppen möchten Sie erreichen?
- Soll mit Bildungsgutschein oder AVGS gearbeitet werden?
- Welche Förderinstrumente kommen überhaupt infrage?
- Welche Zulassungen werden tatsächlich benötigt?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, entwickeln wir gemeinsam den passenden Fahrplan.
Wann ist eine AZAV-Zulassung erforderlich?
Eine AZAV-Zulassung wird immer dann relevant, wenn Sie Leistungen der Arbeitsförderung anbieten möchten, die über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter gefördert werden.
Dazu gehören beispielsweise:
- Maßnahmen mit Bildungsgutschein / berufliche Weiterbildungen
- Coachings
- Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen EingliederungMaßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung sollen den Teilnehmenden unterstützen, Vermittlungshemmnisse abzubauen oder zu verringern, damit er eine Beschäftigung finden kann. Dazu gehört: • die Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt • die Feststellung, Verringerung und Beseitigung von Vermittlungshemmnisse • die Heranführung an eine selbstständige Tätigkeit bzw. • die Stabilisierung… Mehr
- Uvm.
In diesen Fällen bildet die AZAV die Grundlage für die Zusammenarbeit mit den Kostenträgern.
Die eigentliche Herausforderung beginnt danach
Viele Interessenten konzentrieren sich zunächst auf die TrägerzulassungDie Trägerzulassung bestätigt, dass ein Anbieter die Voraussetzungen nach AZAV erfüllt. Dazu zählen Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit, personelle Eignung und ein funktionierendes System zur Sicherung der Qualität. Sie ist die Grundlage für jede Maßnahmenzulassung. Beispiele: Trägerzulassung AZAV, Voraussetzungen Träger AZAV Mehr. Das ist verständlich. Schließlich ist sie der erste sichtbare Schritt im Zertifizierungsprozess.
Unsere Erfahrung zeigt jedoch:
Die eigentliche Stärke eines Bildungsträgers entscheidet sich später. Nicht durch die ZertifizierungDie Zertifizierung ist das formale Verfahren, in dem eine fachkundige Stelle bestätigt, dass ein Träger oder eine Maßnahme die AZAV-Anforderungen erfüllt. Nach erfolgreicher Prüfung wird ein Zertifikat ausgestellt. Mehr. Sondern durch die Qualität der Bildungsmaßnahmen, die WirtschaftlichkeitEine Maßnahme gilt als wirtschaftlich, wenn sie mit angemessenem Aufwand durchgeführt werden kann. Der Nachweis erfolgt über Kalkulationen, die zeigen, dass Kosten und Nutzen in einem vertretbaren Verhältnis stehen. Beispiele: Wirtschaftlichkeit AZAV, Maßnahme Kalkulation, AZAV Kostenprüfung Mehr des Unternehmens und ein tragfähiges Bildungskonzept.
Deshalb sagen wir häufig:
Die Trägerzulassung ist die Pflicht. Die MaßnahmenzulassungDamit Sie Ihre Leistungen der Agentur für Arbeit anbieten können, müssen Sie Ihre Maßnahmen zertifizieren lassen. Hierzu bedarf es einer u.a. Konzeption sowie einer dazugehörigen Kalkulation, die den Anforderungen der AZAV entspricht. Mehr ist die Kür.
Warum wir mit Fragen beginnen
In unserer Beratung sprechen wir bewusst nicht zuerst über DokumenteZu jedem QM-System gehören mitgeltende Dokumente. Diese sind entsprechend der Vorgaben auf Ihr Unternehmen angepasst. Achten Sie auf eine korrekte Lenkung der Dokumente. Mehr. Wir möchten zunächst verstehen,
- wohin sich Ihr Unternehmen entwickeln soll,
- welche Bildungsleistungen geplant sind,
- welche Zielgruppen erreicht werden sollen,
- und welche Förderinstrumente langfristig sinnvoll sind.
Erst daraus entsteht ein Zulassungskonzept, das zu Ihrem Unternehmen passt.
Unser Ziel
Unser Ziel besteht nicht darin, Sie möglichst schnell durch eine Zertifizierung zu begleiten. Unser Ziel ist, gemeinsam mit Ihnen einen Bildungsträger aufzubauen, der langfristig erfolgreich am Markt arbeiten kann.
Denn eine AZAV-Zulassung endet nicht mit dem AuditIm Rahmen eines Audits wird geprüft, ob die QM-Dokumentation sowie deren Umsetzung mit den Anforderungen der Norm im Einklang sind. Es wird zwischen einem internen und einem externen Audit unterschieden. Entgegen der allgemeinen Behauptung handelt es sich hier um keine Prüfung im klassischen Sinn. Vielmehr ist es ein Gespräch zwischen… Mehr. Sie bildet den Beginn einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und den Jobcentern.
Fazit
Die Frage lautet deshalb aus unserer Sicht nicht: „Brauche ich eine AZAV?“ Sondern: „Wie sieht der richtige Weg zur AZAV für mein Unternehmen aus?“
Genau diese Frage beantworten wir gemeinsam mit unseren Kunden; Schritt für Schritt, praxisnah und mit der Erfahrung aus zahlreichen erfolgreichen Zulassungsprojekten.
Sie planen den Einstieg in die AZAV?
Dann vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch. Gemeinsam entwickeln wir den passenden Fahrplan für Ihr Unternehmen.


